Ein Motor wird zusammengesetzt (Foto: picture alliance / Frank Augstein/AP/dpa | Frank Augstein)

VDA sieht jeden vierten Job im Fahrzeugbau gefährdet

Karin Mayer    23.09.2021 | 07:02 Uhr

Der Verband der Automobilindustrie erwartet, dass bis 2025 knapp ein Viertel der Jobs im Fahrzeugbau gefährdet ist. VDA-Präsidentin Hildegard Müller sieht die Branche vor großen Herausforderungen. Sie betont aber, dass durch Digitalisierung auch neue Arbeitsfelder entstehen.

Beim Auto sei die Entscheidung für den Elektroantrieb gefallen, so VDA-Präsidentin Hildegard Müller am Rande einer Veranstaltung des Verbands Autoregion in Saarbrücken. Je schneller es gelinge, die Werke umzubauen, desto besser für die Beschäftigten.

Es sei wichtig, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter weiter zu qualifizieren und in andere Branchen zu vermitteln, in denen es Fachkräftemangel gebe.

Ladeinfrastruktur muss besser werden

Bei den Zulieferern seien im Durchschnitt sogar 80 Prozent der Arbeitsplätze vom Verbrennungsmotor abhängig. Die Branche nehme den Klimaschutz ernst und wolle bis 2050 CO2-frei werden. Allerdings müsse die Ladeinfrastruktur besser werden.

"20.000 Arbeitsplätze im Saarland hängen am Verbrenner"
Audio [SR 3, Sutdiogespräch: Simin Sadeghi / Karin Mayer, 23.09.2021, Länge: 04:00 Min.]
"20.000 Arbeitsplätze im Saarland hängen am Verbrenner"

Armin Gehl vom Verband autoregion fordert, dass die Politik synthetische Kraftstoffe anerkennt. Wenn es gelinge, Autos mit Verbrenner mit solchen E-Fuels zu betreiben, könne die CO2-Problematik im Verkehr gelöst werden. 

Im Fahrzeugbau im Saarland sind über 40.000 Menschen beschäftigt.

Über dieses Thema haben auch die SR-Hörfunknachrichten am 23.09.2021 berichtet.

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