Ein Wildschwein in Großaufnahme (Foto: picture alliance/dpa | Lino Mirgeler)

Saar-Jäger erlegen weniger Wildschweine

  31.08.2021 | 07:11 Uhr

Im vergangenen Jagdjahr haben Jäger im Saarland mit 6600 nur halb so viele Wildschweine erlegt wie im Vorjahr. Allerdings schossen die Jäger so viel Rehwild wie noch nie.

Im Jagdjahr 2019/2020 (Jagdjahre gehen von April bis Ende März) hatten die saarländischen Jäger mit gut 13.000 noch so viele Wildschweine erlegt wie noch nie - jetzt ist die Zahl auf etwa die Hälfte gesunken.

Das liege aber "durchaus im Schnitt der vergangenen Jahre", sagte der Geschäftsführer der saarländischen Jägervereinigung Johannes Schorr in Saarwellingen der DPA. Er geht von natürlichen Schwankungen aus. Gleichzeitig habe es wegen Corona weniger Bewegungsjagden gegeben.

Dass die Zahl sinken würde, hatte sich bereits im Mai abgezeichnet.

So viel Rehwild wie nie

12.000 erlegte Tiere beim Rehwild seien dagegen "ein absoluter Rekord", sagte Schorr. Diese Zahl liege rund 20 Prozent über der des Vorjahres.

In der Jagdstrecke sind zudem rund 3400 erlegte und überfahrene Füchse aufgelistet. Die Hautkrankheit Räude sei beim Fuchs im Saarland weiterhin flächendeckend vorhanden.

Die Zahl der Jäger im Saarland sei mit rund 4900 stabil geblieben, sagte Schorr.

Über dieses Thema haben auch die SR-Hörfunknachrichten am 31.08.2021 berichtet

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