INEOS Grenadier  (Foto: INEOS Grenadier)

Ineos verschiebt Grenadier-Produktion in Hambach erneut

Mit Informationen von Lisa Huth   10.09.2022 | 18:33 Uhr

Die Autosparte des Chemie-Konzerns Ineos muss die Produktion des Geländewagens Grenadier im Smart-Werk in Hambach erneut verschieben. Grund sind Lieferprobleme bei mehreren Teilen. Im Laufe dieses Monats sollen die ersten Wagen gebaut werden.

Ursprünglich sollte es im Juli losgehen, dann im August, und jetzt musste die Produktion erneut verschoben werden: Der Start des neuen Geländewagens Grenadier, den der britische Chemie-Mischkonzern Ineos im Smart-Werk in Hambach bei Saargemünd bauen will, verzögert sich weiter.

Lieferschwierigkeiten bei Teilen

Als Grund nennt der Konzern Lieferprobleme bei mehreren Teilen des neuen Wagens. Allerdings soll die Fertigung der ersten Grenadiers noch im Laufe dieses Monats beginnen.

Vorbestellt werden kann der Grenadier schon seit Monaten. Im Juli hatten einige wenige Kunden Gelegenheit, einen Prototypen des Wagens im Gelände bei Steinbourg im Elsass zu testen.

Start mit Benzin und Diesel

Der Grenadier soll zum Start mit einem Benzin- und einem Dieselmotor von BMW angeboten werden. Batterieelektrische und Wasserstoffbasierte Antriebe sollen folgen. Ineos plant bislang mit 30.000 Autos pro Jahr. Bis Ende Juli waren mehr als 15.000 Vorbestellungen eingegangen.

Ineos hatte das Smart-Werk Ende Dezember 2020 erworben und dort rund 50 Millionen Euro investiert.

Über dieses Thema haben auch die SR-Hörfunknachrichten vom 10.09.2022 berichtet.

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