Eine Spritze mit dem Schriftzug "Impfung" im Hintergrund. (Foto: picture alliance/Friso Gentsch/dpa)

Sieben Arztpraxen für Impf-Modellprojekt vorgesehen

  25.02.2021 | 20:36 Uhr

Das saarländische Gesundheitsministerium hat gemeinsam mit Ärzteverbänden ein Modellprojekt für Corona-Schutzimpfungen durch niedergelassene Ärzte auf den Weg gebracht. Daran sollen sieben spezialisierte Hausarztpraxen, die sich laut Ministerium gleichmäßig über alle Landkreise verteilen, teilnehmen.

Beteiligt am Impf-Modellprojekt sind die Kassenärztliche Vereinigung (KV), die Ärztekammer und der Hausärzteverband. Bei dem Projekt sollen jeder Praxis aus einer Warteliste wöchentlich 100 Personen der höchsten Priorisierungsstufe zugeteilt werden, die in der Nähe wohnen. Laut saarländischem Gesundheitsministerium nehmen auf Vorschlag der KV die Hausarztpraxen teil, die zu Beginn der Corona-Pandemie schon als sogenannte Corona-Praxen ausgewählt wurden.

Die Hausärzte vereinbaren mit den zugeteilten Personen einen Termin zur Erst- und Zweitimpfung. Den Impfstoff sowie das Impfzubehör erhalten die Praxen über die KV. Die organisatorischen Vorbereitungen laufen den Angaben zufolge bereits. Nach deren Abschluss soll es dann bald die ersten Impfungen geben.

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