Eine Frau mit Maske in einem Modegeschäft. (Foto: dpa/Rolf Vennenbernd)

IHK rechnet mit Umsatzeinbußen im Handel von 50 Prozent

Lars Ohlinger / Onlinefassung: Anne Staut   08.12.2021 | 21:09 Uhr

Die Industrie- und Handelskammer erwartet im Saarland durch die neuen 2G-Corona-Regeln im Einzelhandel deutliche Umsatzeinbußen. Die Kontrolle der 2G-Regeln stellt die Händler vor zusätzliche Herausforderungen. Stichprobenartige Kontrollen könnten den Handel entlasten.

Die Einzelhändler rechneten mit Umsatz-Rückgängen von 50 Prozent im Weihnachtsgeschäft. Im November und vor allem im Dezember werde in normalen Jahren ein Großteil des Jahresumsatzes eingefahren. 

Die Kontrolle der 2G-Regel überfordere viele Unternehmen. Damit seien zusätzliche Personalkosten und auch Haftungsrisiken für die Betriebe verbunden, so der IHK-Geschäftsführer im Saarland, Carsten Meier.

IHK fordert stichprobenartige Kontrollen

Die IHK erwarte von der saarländischen Landesregierung, dass sie sich dem Modell Schleswig-Holsteins und Rheinland-Pfalz anschließe und auf stichprobenartige Kontrollen im Handel setze. Das sei auch im Sinne fairer Wettbewerbsbedingungen.

Zusätzlich fordert die Industrie- und Handelskammer einen Ausbau der Testmöglichkeiten. Ein neuer Lockdown müsse verhindert werden.

Über dieses Thema hat auch der aktuelle bericht am 08.12.2021 im SR Fernsehen berichtet.

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