Ein Stapel Euromünzen (Foto: picture alliance/Zoonar/Wolfilser)

IHK beklagt schleppende Corona-Hilfen

Karin Mayer   02.02.2021 | 09:24 Uhr

Die von der Politik aufgelegten Corona-Hilfen kommen offenbar nur schleppend bei den Unternehmen an. Die Industrie- und Handelskammer hofft deshalb auf zügige Auszahlung der Dezemberhilfen.

Bei der Industrie- und Handelskammer (IHK) meldeten sich täglich aufgebrachte und geradezu verzweifelte Unternehmer, berichtet Geschäftsführer Mathias Hafner. Die Auszahlung der staatlichen Hilfen sei schleppend gelaufen und die Antragstellung mit viel Bürokratie verbunden.

Video [aktueller bericht, 02.02.2021, Länge: 4:23 Min.]
Mathias Hafner, von der IHK Saarland zu den Wirtschaftshilfen

Die IHK begrüße, dass die Abschlagszahlungen für die Dezemberhilfen auf bis zu 50.000 Euro erhöht wurden. Für die Überbrückungshilfe III soll es Abschläge bis zu 100.000 Euro geben. Das Geld könne helfen, die Zahlungsfähigkeit von Unternehmen zu erhalten, so Hafner .

Dezemberhilfen ab Februar

Stand der Dinge bei den Corona-Hilfen
Audio [SR 3, Karin Mayer, 02.02.2021, Länge: 03:09 Min.]
Stand der Dinge bei den Corona-Hilfen

Die Auszahlung der Dezemberhilfen hat am 1. Februar begonnen. Die Überbrückungshilfe III, die etwa besonders stark von der Corona-Krise betroffenen Unternehmen, Soloselbstständigen sowie selbstständigen Freiberuflerinnen und Freiberuflern Zuschüsse zu den Fixkosten gewährt, könne noch nicht beantragt werden. Wirtschaftsministerin Anke Rehlinger (SPD) will am Dienstag über den Stand der ausgezahlten Corona-Hilfen berichten.

Über dieses Thema haben auch die SR-Hörfunknachrichten am 02.02.2021 berichtet.

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