ICE 3 der Deutschen Bahn (Foto: picture alliance/Jan Woitas/dpa-Zentralbild/dpa)

Schnellere Verbindung Paris-Berlin auf gutem Weg

  22.09.2020 | 17:30 Uhr

Die Deutsch-Französische Parlamentarische Versammlung hat den Vorschlag des saarländische SPD-Bundestagsabgeordnete Christian Petry (SPD) aufgenommen, eine Hochgeschwindigkeitsverbindung zwischen Paris und Berlin einzurichten. Die Strecke Paris-Berlin über Saarbrücken dauert derzeit rund achteinhalb Stunden mit einem Umstieg.

Christian Petry: "Mich stimmt zuversichtlich, dass alle es wollen"
Audio [SR 3, Interview: Simin Sadeghi, 22.09.2020, Länge: 02:54 Min.]
Christian Petry: "Mich stimmt zuversichtlich, dass alle es wollen"

Eine neue, schnellere Direktverbindung könnte über Saarbrücken, Kaiserlautern und Mainz führen. Laut Petry könnte die Strecke Paris-Berlin in rund sechseinhalb Stunden geschafft werden. Mit dem Vorschlag müssen sich jetzt der Bundestag und die französische Assemblée nationale befassen.

"Ein langer Prozess"

Dass die Direktverbindung kommen wird, da ist sich Petry sicher. Unklar sei, allerdings wann man mit der Hochgeschwindigkeitsstrecke rechnen könne. "Da sind viele bauliche Veränderungen notwendig. Das ist ein langer Prozess. Aber irgendwann muss man mal beginnen", so Petry.

Langfristig sieht der SPD-Bundestagsabgeordnete mit der Verbindung den Startschuss für ein euopäisches Netz. Von Berlin könne es beispielsweise weiter nach Warschau gehen, von Paris etwa nach Madrid oder in eine europäische Metropolen.

Über dieses Thema haben auch die SR Hörfunknachrichten vom 22.09.2020 berichtet.

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