Ein Stapel Euormünzen mit dem Umriss des Saarlandes. (Foto: Heitz/dpa)

Doppelhaushalt: Es kann wieder investiert werden

Carolin Dylla   04.09.2018 | 14:56 Uhr

Die Landesregierung plant in den kommenden beiden Jahren zusätzliche Investitionen in Höhe von insgesamt 81 Millionen Euro. Das geht aus dem Kabinettsbeschluss für den Doppelhaushalt 2019-2020 hervor, den Finanzminister Peter Strobel (CDU) heute vorgestellt hat.

Ab dem kommenden Jahr ist Schluss mit der Haushaltsnotlage - es ist wieder Geld für Investitionen da: So lautet die zentrale Botschaft von Finanzminister Strobel. Nach Angaben des CDU-Politikers hat die Landesregierung dafür im Doppelhaushalt insgesamt zusätzlich 81 Millionen Euro eingeplant. Dieses Geld soll in den Aufbau des Helmholtz-Zentrums für IT-Sicherheit fließen, aber auch in Bildung und die Ausstattung der Krankenhäuser und der Polizei.

Video [aktueller bericht, 04.09.2018, Länge: 2:59 Min.]
Neue Investitionen für den Landeshaushalt in Sicht

Finanzieller Puffer für den Fall der Fälle

Ab 2019 soll wieder investiert werden
Audio [SR 3, Carolin Dylla, 04.09.2018, Länge: 02:13 Min.]
Ab 2019 soll wieder investiert werden

Gleichzeitig könne das Saarland anfangen, seine Schulden zurückzuzahlen. Laut Strobel steckt die Landesregierung im kommenden Jahr 80 Millionen Euro in die Tilgung. Ab 2020 sollen dann im Durchschnitt jedes Jahr rund 80 Millionen Euro in den Schuldenabbau fließen. Momentan profitiert das Saarland von der guten Konjunktur und den hohen Steuereinnahmen. Der Haushaltsentwurf sieht deshalb auch einen finanziellen Puffer vor, falls sich das ändert. 50 Millionen Euro will die Landesregierung im kommenden Jahr dafür zur Seite legen. Der Haushaltsentwurf soll am 23. Oktober im Landtag vorgestellt werden.

Über dieses Thema wurde auch in den Hörfunknachrichten vom 4.9.2018 berichtet.

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