Eurobanknoten liegen auf einem Tisch (Foto: picture alliance/dpa/dpa-Zentralbild | Patrick Pleul)

Saarland macht weniger Schulden als geplant

Janek Böffel   25.03.2022 | 18:20 Uhr

Das Saarland hat im vergangenen Jahr weniger Schulden gemacht als ursprünglich angenommen. Das geht aus dem Haushaltsabschluss hervor, den die Landesregierung am Freitag vorgelegt hat. Trotzdem bleibt unter dem Strich eine Neuverschuldung von rund 230 Millionen Euro - vor allem wegen der Corona-Pandemie.

Ursprünglich hatte die Landesregierung für das vergangene Jahr mit 165 Millionen Euro mehr Schulden gerechnet. Da allerdings die Steuereinnahmen deutlich höher ausfallen als angenommen, müssen auch weniger neue Schulden gemacht werden. Rechnet man die coronabedingten Ausgaben raus, käme das Saarland sogar ohne neue Schulden aus.

Saarland macht weniger Schulden als angenommen
Audio [SR 3, Janek Böffel, 26.03.2022, Länge: 00:48 Min.]
Saarland macht weniger Schulden als angenommen

340 Millionen zur Bewältigung der Corona-Folgen

Da für die Corona-Folgen allerdings rund 340 Millionen Euro für das Land angefallen sind, bleibt es am Ende bei den neuen Schulden. Die größten Ausgabeposten im sogenannten Sondervermögen Pandemie waren rund 120 Millionen Euro für die Krankenhäuser, 45 Millionen Euro für die Kommunen, aber auch 42 Millionen Euro, die die Impfzentren das Land gekostet haben.

Das Saarland habe auch im vergangenen Jahr seine haushaltspolitischen Aufgaben erfüllt, so Finanzminister Peter Strobel (CDU).

Über dieses Thema berichteten die SR-Hörfunknachrichten am 25.03.2022.

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