Tobias Hans (Foto: IMAGO / Political-Moments)

Hans schließt weitere härtere Maßnahmen nicht aus

  17.12.2021 | 20:49 Uhr

Der saarländische Ministerpräsident Hans hat schärfere Maßnahmen für Nicht-Geboosterte im Kampf gegen die Omikron-Variante des Coronavirus nicht ausgeschlossen. Auch Betriebe müssten notfalls wieder schließen, allerdings gegen finanzielle Entschädigung.

Die vierte Welle hat auch das Saarland hart getroffen. Vor allem die Omikron-Variante bereitet vielen Sorge. Auch dem saarländischen Ministerpräsidenten Tobias Hans (CDU): Wenn die Variante wirklich gefährlicher und infektiöser als die Delta-Variante sei, „dann können wir nicht ausschließen, dass es noch einmal strengere Maßnahmen geben muss für alle, die zumindest nicht drittgeimpft sind.“

Man müsse wachsam bleiben und falls erforderlich den Notschalter drücken - bis hin zur Schließung von Betrieben. Diese müssten dann aber auch finanziell unterstützt werden.

Mit dem Virus leben lernen

Im Moment versuche man im Saarland genauso wie in ganz Deutschland möglichst schnell möglichst viele Menschen zu boostern. „Die große Hoffnung ist, dass wir damit rauskommen aus der vierten Welle, die eine Delta-Welle ist, bevor Omikron zuschlägt“, sagte Hans der Deutschen Presse-Agentur.

Er hoffe auf eine stärkere Immunisierung im kommenden Jahr. Fest stehe aber: Man müsse mit dem Virus leben lernen.

Auch Lauterbach warnt

Zuvor hatte bereits Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach vor den Gefahren einer fünften Welle durch Omikron gewarnt. "Wir müssen uns auf eine Herausforderung einstellen, wie wir sie bisher noch nicht gehabt haben", sagte der SPD-Politiker.

Über dieses Thema haben auch die SR-Hörfunknachrichten am 17.12.2021 berichtet.

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