Tobias Hans (CDU), Ministerpräsident des Saarlandes, gestikuliert während eines Interviews in seinem Büro (Foto: picture alliance/Oliver Dietze/dpa)

Hans macht Hoffnung auf Volksfeste im Herbst

  18.07.2020 | 08:00 Uhr

Das Land arbeitet nach Aussagen von Ministerpräsident Tobias Hans (CDU) an Hygienekonzepten, um nach dem 31. August Dorffeste und Kirmessen zu ermöglichen. Hauptproblem ist bislang die Nachverfolgbarkeit von Infektionen.

„Bei Volksfesten haben wir keine Chance nachzuvollziehen, wer mit wem zusammengekommen ist“, sagte Hans in einem Interview auf dem Facebook-Auftritt des Landes. Da nicht alle Menschen die Corona-App nutzen könnten, gebe es bei zufälligen Aufeinandertreffen keine Möglichkeit der Nachverfolgung.

Anders sei die Situation zum Beispiel in der Gastronomie. „Wenn man sich an einen Tisch setzt, muss man sich anmelden und Daten angeben. Es ist also nachvollziehbar, wer da gesessen hat. Wir können Menschen, wenn es zu Infektionen kommt, informieren.“

Bis zum 31. August sind Volksfeste vorsorglich verboten. Hans sagte, das Land prüfe aktuell Schutzkonzepte für die Zeit danach. Er habe die Hoffnung, dass die Dorfkirmes bald wieder stattfinden kann. „Wir wollen so viel Normalität wie möglich zurückgewinnen“, sagte der Ministerpräsident.

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