Der saarländische Ministerpräsident Tobias Hans (CDU). (Foto: IMAGO / Political-Moments)

Hans will Konsequenzen für Impfverweigerer

  24.07.2021 | 10:32 Uhr

Wegen der steigenden Zahl an Neuinfektionen fordert Ministerpräsident Hans (CDU) Konsequenzen für Impfverweigerer. Wer eine Impfung gegen das Corona-Virus verweigere, solle nicht die gleichen Freiheiten zurückerhalten wie Geimpfte. Eine Impfpflicht lehnt Hans jedoch weiterhin ab.

"Mit Impfen zeigt man Solidarität, mit Impfverweigerung zeigt man Egoismus", sagte Hans dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. Er schlug vor, dass Imfpverweigerer nicht die gleichen Freiheiten zurückerhalten sollten wie Geimpfte.

Hans lehnt Impfpflicht ab

Sie könnten etwa von Veranstaltungen ausgeschlossen werden oder müssten ihre Schnelltests selbst bezahlen. Es könne nicht sein, dass sich für Geimpfte nichts ändere, nur weil die Gesellschaft Rücksicht auf die Impfverweigerer nehmen müsse.

Als Anreiz zur Impfung brachte er erneut Verlosungen, etwa von Restaurantgutscheinen, ins Gespräch. Eine Impfpflicht lehnte Hans dagegen ab. Niedersachsens Ministerpräsident Weil (SPD) betonte, erst wenn mindestens 80 Prozent der Menschen in Deutschland vollständig geimpft seien, könne es wieder ein Leben in Normalität geben.

Über dieses Thema haben auch die SR-Hörfunknachrichten am 24.07.2021 berichtet.

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