Schaeffler, Homburg (Foto: Alexander M. Groß/SR)

Schaeffler tief in den roten Zahlen

Karin Butenschön   04.08.2020 | 16:36 Uhr

Bei Schaeffler in Homburg fehlen wegen der Corona-Folgen und der Krise auf dem Automobilmarkt weiterhin Aufträge. Das Werk mit zurzeit 2500 Mitarbeitern fährt nach wie vor Kurzarbeit und baut Stellen mit Vorruhestandsangeboten ab. Kündigungen gab es nach Angaben der IG Metall bisher aber nicht.

Der Zulieferer- und Maschinenbaukonzern ist in der ersten Jahreshälfte 2020 tief in die roten Zahlen gerutscht: Der Nettoverlust belief sich auf gut 350 Millionen Euro. Darin stecken auch die Kosten für den Abbau von 3500 Stellen im Gesamtkonzern. Der Umsatz schrumpfte um 22 Prozent auf 5,6 Milliarden Euro.

Inzwischen laufen die Geschäfte wegen der steigenden Nachfrage in China wieder etwas besser. Die Geschäftsleitung wollte bei ihrer Vorlage der Halbjahresbilanz aber keine Prognose für den Rest des Jahres abgeben.

Über dieses Thema berichteten die SR-Hörfunknachrichten am 04.08.2020.

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