Eine Mitarbeiterin eines Impfzentrums zieht mit einer Kanüle den Impfstoff aus einer Glasampulle auf. (Foto: picture alliance/dpa | Frank Molter)

Schwerstkranke sollen schneller geimpft werden

  04.02.2021 | 15:39 Uhr

Im Saarland soll eine Härtefall-Kommission entscheiden, wie Schwerstkranke schnell gegen Corona geimpft werden können. Nach Angaben der SPD-Landtagsfraktion hat das Gesundheitsministerium eine solche Kommission jetzt angekündigt.

Medizinische Härtefälle, die nach den allgemeinen Vorgaben nicht zur ersten Priorisierungsgruppe der bundesweiten Impfstrategie gehören, sollen bei der Impfung gegen das Coronavirus vorgezogen werden.

Dazu gehören beispielsweise jüngere Menschen, die vor einer Organtransplantation oder einer Chemotherapie stehen.

Einzelfall-Entscheidung

"So lange der Impfstoff noch knapp ist, muss ein Fokus auf jenen Menschen liegen, die mit Corona ein hohes Sterberisiko aufweisen. Neben Älteren sind das vor allem auch Schwerstkranke", sagt der gesundheitspolitische Sprecher der SPD, Magnus Jung.

Die Härtefallkommission soll Regelungen entwickeln und darüber im Einzelfall entscheiden.

Über dieses Thema haben auch die SR-Hörfunknachrichten am 04.02.2020 berichtet.

Artikel mit anderen teilen


Push-Nachrichten von SR.de
Benachrichtungen können jederzeit in den Browser Einstellungen deaktiviert werden.

Datenschutz Nein Ja