Schwerlastverkehr in der Stadt (Foto: picture alliance/Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/ZB)

Gutachten zum Lkw-Lärm in Saarbrücken angekündigt

Caroline Uhl   25.04.2019 | 16:37 Uhr

Die Stadt Saarbrücken will die Zahl der Lkw auf ihren Straßen reduzieren. Dazu lässt die Verwaltung prüfen, ob Verbotszonen für den Lkw-Durchgangsverkehr möglich wären. In einem dreiviertel Jahr soll das Gutachten fertig sein. Die veranschlagten Kosten liegen bei bis zu 70.000 Euro.

Die Lebacher Straße etwa oder auch die Heringsmühle: An mehreren Stellen in Saarbrücken leiden die Anwohner unter dem Schwerlast-Verkehr. Die Stadtverwaltung hat nun ein Gutachten zum Thema Lkw im Stadtgebiet angekündigt. Ziel ist es, vermehrt diejenigen Lastwagen aus der Stadt zu kriegen, die nur durch Saarbrücken durchfahren, dort aber nicht ihren Start- oder Zielpunkt haben.

Ein Planungsbüro soll sechs Bereiche im Stadtgebiet finden, die sich für ein Verbot des Lkw-Durchgangsverkehrs eignen. Eine knifflige Sache: Das Verbot müsste zu einer merklichen Entlastung der Anwohner an den betroffenen Stellen führen, dürfte Anwohner an Ausweichrouten aber nicht zusätzlich belasten.

"Ich glaube schon, dass da jeder das Problem hin und her schiebt"
Audio [SR 3, Studiogespräch: Dorothee Scharner / Stephan Deppen, 26.04.2019, Länge: 03:11 Min.]
"Ich glaube schon, dass da jeder das Problem hin und her schiebt"
Viele Menschen leiden unter dem Schwerlastverkehr - auch in der Landeshauptstadt. Ob Heringsmühle oder Lebacher Straße, um nur zwei zu nennen: Die Anwohner hätten zumindest gerne den LKW- Durchgangsverkehr verbannt. Die Forderung gibt es lange, jetzt hat die Stadt Saarbrücken ein Gutachten dazu in Auftrag gegeben. Dazu im Studiogespräch SR-Reporter Stephan Deppen.

Über dieses Thema wurde auch in den SR-Hörfunknachrichten vom 25.04.2019 berichtet.

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