Modell zum Abpumpen von Grubenwasser (Foto: SR)

Diese Gemeinden sind vom Grubenwasseranstieg betroffen

  16.10.2017 | 19:28 Uhr

Die RAG will das Grubenwasser im Saarland auf -320 Meter ansteigen lassen. In den 30 betroffenen Gemeinden liegen noch bis zum 15. November die Antragsunterlagen aus und können eingesehen werden. Wir haben eine Übersicht, welche Gemeinden von den RAG-Plänen betroffen sein werden.

Es ist eines der größten Genehmigungsverfahren, die es je im Saarland gab: Von den RAG-Plänen, das Grubenwasser ansteigen zu lassen, sind bis zu 600.000 Menschen im Saarland betroffen. In allen betroffenen 30 Gemeinden liegen seit dem 16. Oktober die Antragsunterlagen aus. Sie können einen Monat lang eingesehen werden. Danach bleiben noch einmal zwei Monate - also bis zum 15. Januar - um Einwände vorzubringen.

In folgenden saarländischen Städten und Gemeinden können die Unterlagen eingesehen werden:

  • Gemeinde Bous
  • Gemeinde Ensdorf
  • Gemeinde Eppelborn
  • Gemeinde Großrosseln
  • Gemeinde Heusweiler
  • Gemeinde Illingen
  • Gemeinde Merchweiler
  • Gemeinde Nalbach
  • Gemeinde Quierschied
  • Gemeinde Rehlingen-Siersburg
  • Gemeinde Riegelsberg
  • Gemeinde Saarwellingen
  • Gemeinde Schiffweiler
  • Gemeinde Schmelz
  • Gemeinde Schwalbach
  • Gemeinde Spiesen-Elversberg
  • Gemeinde Überherrn
  • Gemeinde Wadgassen
  • Kreisstadt Neunkirchen
  • Kreisstadt Saarlouis
  • Landeshauptstadt Saarbrücken
  • Mittelstadt St. Ingbert
  • Mittelstadt Völklingen
  • Stadt Bexbach
  • Stadt Dillingen
  • Stadt Friedrichsthal
  • Stadt Lebach
  • Stadt Ottweiler
  • Stadt Püttlingen
  • Stadt Sulzbach


Weitere Informationen
Neues Gutachten zu Folgen des Grubenwasseranstiegs
Der Grubenwasseranstieg wird im Saarland voraussichtlich zu kleineren Erschütterungen und auch Hebungen von mehreren Zentimetern führen. Zu diesem Ergebnis kommt ein Gutachten, das am Montag begleitend zum RAG-Antrag zur Grubenwasserhaltung veröffentlicht wurde. Auswirkungen auf die Trinkwasserversorgung sieht das Gutachten nicht, empfiehlt aber eine genaue Überwachung im Scheidtertal.

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