Ein Mann sitzt zuhause an einem Esstisch. Er schreibt mit einem Stift auf ein Blatt Papier neben einem Laptop. Ein Mann sitzt zuhause an einem Esstisch. Er schreibt mit einem Stift auf ein Blatt Papier neben einem Laptop.  (Foto: picture alliance/dpa | Finn Winkler)

Homeoffice-Verordnung für Grenzgänger erneut verlängert

Lisa Huth   28.06.2022 | 12:57 Uhr

Für Grenzgänger wird das Abkommen für die Arbeit im Homeoffice erneut verlängert. Darauf hat sich die entsprechende EU-Verwaltungskommission geeinigt. Demnach unterliegen die Grenzgänger bis Ende des Jahres weiterhin den Sozialversicherungsregeln des Landes, in dem sie arbeiten.

Grenzpendler, die aufgrund der Coronapandemie im Homeoffice sind, müssen sich weiterhin nicht um einen Wechsel ihrer Sozialversicherung sorgen. Eine entsprechende Verordnung hat das EU-Verwaltungskommission für die Koordinierung der nationalen Systeme der sozialen Sicherheit nun verlängert.

Das Abkommen gilt nun bis Ende des Jahres. Bereits Ende des vergangenen Jahres war eine Verlängerung um sechs Monate beschlossen worden. Wie hoch der Anteil der Telearbeit ist, spielt dabei keine Rolle.

Neue Regelung für 2023 erwartet

Bis zur Pandemie galt eine andere Regelung. Wer mehr als 25 Prozent im Homeoffice arbeitete, unterlag dann der Regelung im Wohnsitzland. Die gelockerten Regeln sollten ursprünglich zum 30. Juni auslaufen.

Für das kommende Jahr soll dann eine neue Regelung für Grenzgänger geschaffen werden. Diese soll zum einen dem Klimaschutz und zum anderen den veränderten Arbeitsbedingungen mit mehr Homeoffice-Tätigkeit Rechnung tragen.

Über dieses Thema hat auch die SR 3-Rundschau am 28.06.2022 berichtet.

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