Gondwana-Park, Außenansicht (Foto: SR/Bersin)

IKS weist Ansprüche von Gondwana-Betreiber zurück

Stephan Deppen   08.11.2019 | 07:01 Uhr

Seit Wochen macht Gondwana-Betreiber und -Investor Kuhl über die Medien mobil: Von nicht eingehaltenen Zusagen und Baumängeln ist die Rede, von Millionenforderungen und einem möglichen Rücktritt von allen Verträgen. Deshalb hatte die Linksfraktion im Saarländischen Landtag das Thema auf die Tagesordnung des Bildungsausschusses gesetzt.

IKS weist Ansprüche von Gondwana-Betreiber zurück
Audio [SR 3, (c) SR, 08.11.2019, Länge: 00:53 Min.]
IKS weist Ansprüche von Gondwana-Betreiber zurück

Das landeseigene Unternehmen Industriekultur Saar (IKS) hat im Ausschuss das bekräftigt, was sie auch dem SR schon mitgeteilt hatte: Die IKS, also das Land, weise alle Vorwürfe sowie Ansprüche von Investor Kuhl zurück und eine Klage liege nicht vor. Im Ausschuss hat die IKS detailliert auf Verträge, Gutachten und ein Gerichtsurteil verwiesen, aus denen hervorgehe, dass die Bebaufähigkeit des Gondwana-Geländes gegeben sei. Zudem liege das Risiko dafür beim Gondwana-Investor.

Gründe für einen Rücktritt seitens des Investors gebe es nicht. Eine Klage sei nicht anhängig und grundsätzlich funktioniere der Standort Reden als Tourismus- und Naherholungsstandort.

Bis heute kein Beförderungssystem

Alles gut also? Mitnichten: Nicht nur Gondwana-Betreiber Kuhl, auch die Pächter der Alm sind sauer auf das Land, allerdings aus anderen Gründen - und auch zurecht. Denn das zugesagte Beförderungssystem auf die Halde gibt es bis heute nicht. An einer möglichen Alternative bastelt die IKS seit langem. Gemeinsam mit Regierung und dem Landkreis Neunkirchen will die IKS nun die weitere Erschließung des Standortes Reden vorantreiben, wieder einmal.

Über dieses Thema haben auch die SR-Hörfunknachrichten vom 08.11.2019 berichtet.

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