Buchstabenwürfel bilden den Schriftzug Long Covid neben Blutprobe und Coronavirus-Modell (Foto: picture alliance / CHROMORANGE | Christian Ohde)

Jung beklagt mangelnde Datenbasis zu Long-Covid

Diana Kühner-Mert   07.10.2021 | 15:34 Uhr

Der gesundheitspolitische Sprecher der SPD-Fraktion, Magnus Jung, hat die Landesregierung aufgefordert, eigene Daten zu Corona-Langzeitfolgen zu erheben. Es fehle eine valide Grundlage, um künftige Strategien im Umgang mit Long-Covid zu entwickeln.

Bislang gebe es keine umfassende Datenbasis, wie viele Corona-Patienten im Land unter Post-Covid oder Long-Covid litten, sagte Magnus Jung (SPD) nach einer Sitzung des Gesundheitsausschusses dem SR. Das Saarland brauche aber eine valide Grundlage, um Strategien zum Umgang mit Corona-Folgeerkrankungen zu entwickeln.

Daten lägen derzeit lediglich aus der Long-Covid-Ambulanz an der Homburger Uniklinik vor. Dort hätten sich bislang rund 700 Patienten gemeldet, die nach einer Covid-19-Infektion unter Symptomen wie allgemeiner Erschöpfung, Müdigkeit oder Luftknappheit litten. Teilweise seien auch Organe wie Herz, Leber und Nieren betroffen.

Über dieses Thema haben auch die SR-Hörfunknachrichten am 07.10.2021 berichtet.

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