Impftermin im Kalender auf dem Handy (Foto: dpa/flashpic/Jens Krick)

Gesundheitsministerium weist Lauers Forderung zurück

  16.02.2021 | 20:31 Uhr

Das saarländische Gesundheitsministerium hat die Forderung des Saarlouiser Landrats Lauer zurückgewiesen, eine Corona-Zusatz-Hotline für Impfterminabsagen einzurichten. Das Ministerium verwies darauf, dass es seit Beginn der Impfterminvergabe eine solche Möglichkeit bereits gebe.

Neben der Buchung von Terminen sei es auch Aufgabe der Impf-Hotline, Termine umzubuchen. Von diesem Angebot werde "rege Gebrauch gemacht", teilte das CDU-geführte Gesundheitsministerium am Dienstagabend mit.

Zuvor hatte der Saarlouiser Landrats Patrick Lauer (SPD) nach dem Wirbel um nicht wahrgenommene Impftermine für medizinische Fachangestellte eine Neuorganisation der Impftermin-Absagen gefordert. Dem SR sagte er, es solle dafür eine spezielle, zusätzliche Hotline geben.

Geplatzte Impftermine

Am Montag hatte Gesundheitsministerin Monika Bachmann (CDU) im Landtag bekanntgegeben, dass am Samstag vergangener Woche bei einem Sonderimpftermin im Neunkircher Impfzentrum 54 Prozent des eigentlich eingeplanten medizinischen Personals, rund 200 Personen, nicht erschienen waren – größtenteils ohne Absage.

Über dieses Thema haben auch die SR-Hörfunknachrichten am 16.02.2021 berichtet.

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