Zugtyp Régiolis (Foto: ALSTOM Transport / TOMA – C. Sasso)

Zuganbindung nach Frankreich soll besser werden

  06.11.2018 | 12:24 Uhr

Das Saarland und die Region Grand Est wollen das grenzüberschreitende Schienenverkehrsangebot verbessern. Das haben Ministerpräsident Tobias Hans und der Präsident der Region Grand Est, Jean Rottner, am Dienstag in Straßburg in einer schriftlichen Vereinbarung festgelegt.

Als eine konkrete Maßnahme wollen das Saarland und die Region Grand Est die Verbindungen Saarbrücken-Metz und Saarbrücken-Straßburg gemeinsam ausschreiben. Dabei soll ein einheitlicher Zugtyp für die gesamte Großregion eingesetzt werden und so die Zahl der insgesamt benötigten Züge gesenkt werden. Zudem soll es Verbesserungen auf der Strecke Trier-Perl-Metz geben.

Die für den Bahnverkehr zuständigen Behörden sollen gemeinsam die Fahrzeiten der Verbindungen erarbeiten. Zudem sollen die Preise für grenzüberschreitende ÖPNV-Verbindungen optimiert und die Kombinationsmöglichkeiten mit den bestehenden Netzwerken verbessert werden.

Erstmals Ministerratssitzung in Straßburg

In Straßburg hielt die saarländische Landesregierung auch erstmals eine Ministerratssitzung ab. Dabei ging es auch um mögliche Synergien in anderen Bereichen - etwa in der Wirtschaft und der Industrie.

Über dieses Thema wurde auch in den Hörfunknachrichten vom 06.11.2018 berichtet.

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