Mehrere Jugendliche stehen zusammen. (Foto: dpa/Armin Weigel)

Mehr Geld für multiprofessionelle Teams an Schulen

  21.06.2021 | 16:01 Uhr

Rund 1,8 Millionen Euro fließen aus dem Bundesaktionsprogramm „Aufholen nach Corona für Kinder und Jugendliche“ in die Schulsozialarbeit ins Saarland. Das teilte das Bildungsministerium mit. Das Geld soll zum kommenden Schuljahr in die Schulsozialarbeit investiert werden.

30 neue Stellen für Schulsozialarbeiterinnen und Schulsozialarbeiter soll es zum Schuljahr 2021/22 nach Angaben des Bildungsministeriums geben. Neben der personellen Verstärkung der klassischen Schulsozialarbeit sollen mit dem Fördergeld zudem die Schulverweigerungsstellen unterstützt und die Zusammenarbeit mit Schulpsychologinnen und –psychologen intensiviert werden.

Nach Ministeriumsangaben investieren Land, Landkreise und Regionalverband in das bestehende System der Schulsozialarbeit pro Jahr zehn Millionen Euro.

Saarländisches Aufhol-Konzept

Am 8. Juni hatte der Ministerrat das saarländische Aufhol-Konzept beschlossen, um die Folgen der Corona-Krise für Kinder und Jugendliche zu bewältigen. Als Kernstück des Pakets sollen 400 befristete Stellen im Bildungsbereich finanziert werden.

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