Fußgängerzone (Foto: dpa/Sven Hoppe)

Deutsche sollen mehr zu Fuß gehen

  11.10.2018 | 11:38 Uhr

Mehr Fußgänger, weniger Autos: Das sieht die Fußverkehrsstrategie vor, die das Umweltbundesamt beim zweiten deutschen Fußverkehrskongress vorstellen will. Ziel sei es, die Städte dadurch lebenswerter zu machen und das Klima zu schonen.

Derzeit geht der Trend noch in die andere Richtung: Seit vielen Jahren sinken die Anteile an Wegen, die zu Fuß zurückgelegt werden. So gingen nach Angaben des Umweltbundesamt (UBA) Städter heute 27 Prozent ihrer Wege zu Fuß. Die Fußverkehrsstrategie sieht vor, dass dieser Anteil bis 2030 auf 41 Prozent steigen soll. Auf dem Land ist eine Steigerung von 23 auf 35 Prozent angedacht.

Zu Fuß gehen soll attraktiver werden

Um die Städte für Fußgänger attraktiver zu gestalten, soll es für Fußgänger etwa kürzere Wartezeiten an Ampeln und flächendeckend Tempo 30 in Städten geben. Durch auf 2,50 Meter verbreiterte Fußwege, mehr Zebrastreifen und höhere Bußgelder für Falschparker, will das UBA zudem mehr Platz für Fußgänger schaffen.

Die Studie "Geht doch! Grundzüge einer bundesweiten Fußverkehrsstrategie", soll am Freitag auf dem Kongress offiziell vorgestellt werden.

Über dieses Thema wurde auch in den Hörfunknachrichten vom 11.10.2018 berichtet.

Was müsste sich verändern, damit Sie häufiger zu Fuß gehen würden?

Im Kommentarfeld am Ende der Seite können Sie sich an der Diskussion beteiligen.

Artikel mit anderen teilen


1 Kommentare

Leider ist beim Senden der Nachricht ein Fehler aufgetreten, bitte versuchen Sie es noch einmal.
Vielen Dank für Ihre Nachricht, sie wurde erfolgreich gesendet.
Anonym 11.10.2018, 12:40 Uhr

Zuerst muss sich mal die Einstellen der Menschen ändern. 1. zu Fuss, 2. per Fahrrad u. 3. das Auto. Der Rest ergibt sich dann von selbst.