Polizisten patrouillieren während einer nächtlichen Ausgangssperre in einer Straße.  (Foto: dpa / picture alliance / XinHua / Sebastien Courdji)

Frankreich weitet Ausgangssperren aus

Lisa Huth   23.10.2020 | 07:00 Uhr

Die französische Regierung hat eine Ausweitung der nächtlichen Ausgangssperren beschlossen. Sie gelten ab Samstagnacht 0.00 Uhr für die kommenden sechs Wochen. Betroffen sind dann 54 Départements – auch vier in der Region Grand Est.

In der Region Grand Est sind Meurthe-et-Moselle, Bas-Rhin, Marne und Ardennes betroffen. Für das saarländische Nachbar-Département Moselle gilt die Ausgangssperre nicht.

Weitere Maßnahmen in Frankreich
Video [SR Fernsehen, (c) SR, 23.10.2020, Länge: 01:08 Min.]
Weitere Maßnahmen in Frankreich

Die Maßnahme bedeutet zum Teil die komplette Schließung von Sportanlagen und Spielhallen. Ebenso verboten sind Jahrmärkte und Messen. Wer zwischen 21.00 und 6.00 Uhr das Haus verlässt, muss triftige Gründe haben – wie beispielsweise Arbeit oder Arztbesuche.

Bürger, die sich nicht an die Vorschriften halten, müssen 135 Euro zahlen.

In der vergangenen Woche hatte Frankreich wegen stark steigender Infektionszahlen bereits den Gesundheitsnotstand ausgerufen. In Paris und acht weiteren Großstädten galt seitdem bereits eine nächtliche Ausgangssperre.

Über dieses Thema haben auch die SR-Hörfunknachrichten am 23.10.2020 berichtet.

Artikel mit anderen teilen


Push-Nachrichten von SR.de
Benachrichtungen können jederzeit in den Browser Einstellungen deaktiviert werden.

Datenschutz Nein Ja