Straßenschild mit der Aufschrift "France" (Foto: dpa/Kay Nietfeld)

Frankreich führt Passierschein für Einreise ein

  09.04.2020 | 06:52 Uhr

Frankreich verschärft seine Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus. Wer aus dem Ausland einreisen will, braucht ab sofort einen Passierschein. Außerdem wird die landesweite Ausgangssperre über den 15. April hinaus verlängert.

Wie die französischen Behörden bekanntgaben, gilt die Maßnahme auch für Lkw-Fahrer im Güterverkehr, Grenzpendler und Deutsche, die in Frankreich wohnen. Wer in das französische Kernland oder in die Überseegebiete einreisen will, muss einen Passierschein bei sich führen. Neben persönlichen Angaben muss darin auch ein Reisegrund angegeben werden.

Das Formular kann auf der Seite des französischen Innenministerium heruntergeladen werden.

Auch auf nationaler Ebene hat Frankreich die Schutzvorkehrungen gegen Corona verschärft. In Paris und anderen Städten ist Sport im öffentlichen Raum tagsüber grundsätzlich verboten.

Ausgangssperre wird verlängert

Am Mittwochabend kündigte der Élysée-Palast zudem an, dass die landesweite Ausgangssperre über den 15. April hinaus verlängert wird. Wie lange die Maßnahmen dauern sollen, ist noch nicht bekannt. An Ostermontag wird sich der französische Präsident Macron erneut mit einer Ansprache an die Nation wenden und den weiteren Fahrplan in der Corona-Pandemie verkünden.

Über dieses Thema hat auch die SR 3-Rundschau am 08.04.2020 berichtet.

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