Ein Schild, das auf den Einlass nur für Geimpfte und Genesene hinweist. (Foto: picture alliance/dpa | Axel Heimken)

Fraktionen uneinig bei 2G-Modell

Florian Mayer   30.08.2021 | 16:39 Uhr

In der Debatte um die Frage, ob zu den bestehenden Corona-Regeln im Saarland auch ein 2G-Modell denkbar wäre, sind sich die Fraktionen im Landtag nicht einig. Während die CDU das bestehende Modell für ausreichend hält, sieht die SPD in der 2G-Regel zumindest eine Option.

Ausnahmen für Geimpfte und Genesene, das sogenannte 2G-Modell, das bisher nur in Hamburg Anwendung findet, ist für CDU-Fraktionschef Alexander Funk derzeit im Saarland nicht vorstellbar.

Video [aktueller bericht, 30.08.2021, Länge: 2:54 Min.]
Landtag im Zwiespalt gegenüber 2G-Regel

Mit dem Saarlandmodell und dem 3G-Prinzip „Genesen, Getestet, Geimpft“, sei man auf dem richtigen Weg. Zumal Funk im 2G-Modell die Einführung einer Impfpflicht durch die Hintertür befürchtet.

Fraktionen uneins bei 2G-Regel
Audio [SR 3, 30.08.2021, Länge: 03:23 Min.]
Fraktionen uneins bei 2G-Regel

Nur 2G mit Ausnahmeregelungen

Der SPD-Fraktionsvorsitzende Ulrich Commerçon sagte, 2G sei eine Option, die man wohl irgendwann anbieten müsse, jedoch nicht zur Vorschrift machen dürfe. Es müsse dann auch Ausnahmen geben für alle, die nicht geimpft werden dürfen oder für die es noch gar kein Impfangebot gebe.

Ein klares Nein zum 2G-Modell kommt von den Linken im saarländischen Landtag. Die AfD wiederholte ihre Forderung, alle Corona-Maßnahmen umgehend abzuschaffen.

Über dieses Thema haben auch die SR-Hörfunknachrichten am 30.08.2021 berichtet.

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