Björn Höcke und Josef Dörr bei der Demo in Chemnitz (Foto: picture alliance/Ralf Hirschberger/dpa)

Forscher untersuchen rassistische Aufmärsche

  26.08.2022 | 16:34 Uhr

Am 26. August 2018 wurde am Rande des Stadtfests in Chemnitz ein Mann von einem Asylbewerber getötet. Rechtsradikale marschierten auf, um bei einem angeblichen "Trauermarsch" auf die Straße zu gehen, auch der saarländische AfD-Politiker Josef Dörr. Forscher untersuchten die Hintergründe.

Ein Team der TU Chemnitz hat gemeinsam mit der Uni der Bundeswehr München zwei Jahre lang in Chemnitz zu Märschen und begleitenden rassistischen Ausschreitungen geforscht, nachdem ein Asylbewerber dort einen Mann getötet hatte. Einer der Forscher war Ulf Bohmann. Ein Interview auf SR 2.

Forscher untersuchen rassistische Aufmärsche
Audio [SR 2, (c) SR, 26.08.2022, Länge: 05:15 Min.]
Forscher untersuchen rassistische Aufmärsche


Politik & Wirtschaft
Dörr rechtfertigt Trauermarsch-Teilnahme
Der saarländische AfD-Chef Josef Dörr hat seine Teilnahme am Trauermarsch in Chemnitz gerechtfertigt. Der 80-Jährige war am Wochenende dort an der Seite des AfD-Rechtsaußen Björn Höcke und im direkten Umfeld des rechtsextremen Pegida-Gründers Lutz Bachmann mitmarschiert. Die Landtags-Fraktionen halten Teile von Dörrs Aussagen für wenig glaubwürdig.

Über dieses Thema hat auch SR 2 KulturRadio am 26.08.2022 berichtet.

Artikel mit anderen teilen


Push-Nachrichten von SR.de
Benachrichtungen können jederzeit in den Browser Einstellungen deaktiviert werden.

Datenschutz Nein Ja