Ein Schild mit dem Ford-Logo (Foto: picture alliance/dpa | Oliver Berg)

Ford Saarlouis muss bis Ende Januar Konzept vorlegen

Yvonne Schleinhege   30.11.2021 | 15:55 Uhr

Bis Ende Januar muss Ford Saarlouis ein Konzept zur Weiterführung des Werks bei der Konzernführung in Europa vorlegen. Nach SR-Information stellt sich Saarlouis derzeit einem internen Bieterwettbewerb mit dem Ford-Werk im spanischen Valenica. Spätestens im Juni 2022 soll eine Entscheidung fallen.

Spätestens Ende Juni 2022 soll sich entscheiden, welches Werk den Zuschlag für den Bau eines neuen E-Auto-Modells bekommt. Es ist ein harter Kampf um die Zukunft, auf den der Betriebsratsvorsitzende Markus Thal die Beschäftigen zuletzt nochmal eingeschworen hatte. Aktuell wird in verschiedenen Arbeitsgruppen ausgearbeitet, wie die Zukunft des Standortes aussehen könnte.

Dabei geht es nach SR-Informationen um notwendige Investitionen, die Lohnkosten und mögliche staatliche Fördermittel. Gerade bei letzterem steht man in Saarlouis im engen Austausch mit der Politik, heißt es. 

Kurzarbeit auch für Januar weiter verlängert

Klar scheint aber auch, dass Zugeständnisse der Arbeitnehmer nötig sind, wenn das Werk in Saarlouis den Wettstreit mit Valencia gewinnen will. Für Brasilien und Indien hatte Ford bereits angekündigt, die Pkw-Produktion komplett einzustellen.

Die Kurzarbeit im Werk in Saarlouis wird aufgrund der Halbleiterkrise im Dezember und auch im Januar weiter verlängert. Nach aktuellen Planungen soll im Dezember an drei Tagen pro Woche gearbeitet werden. Im Januar könnte die Produktion dann auf vier Tage ausgeweitet werden.

Über dieses Thema haben auch die SR-Hörfunknachrichten am 30.11.2021 berichtet.

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