Logo des Autoherstellers Ford (Foto: (c) dpa)

Ford beantragt als erster Autobauer Corona-Bürgschaft

Karin Mayer   28.09.2020 | 20:56 Uhr

Der Autobauer Ford hat nach SR-Informationen eine Bürgschaft in Höhe von 500 Millionen Euro beantragt. Das Geld soll zu großen Teilen der Bund aufbringen. Aber auch die betroffenen Bundesländer sollen ihren Beitrag leisten.

Die Bundesländer Nordrhein-Westfalen mit dem Ford-Standort Köln und das Saarland mit dem Standort Saarlouis sollen ebenfalls Beiträge zur Bürgschaft leisten. Der Beitrag des Saarlandes wird nach SR-Informationen knapp 60 Millionen Euro betragen.

Fliesst das Geld ins Ausland?

Eine Sprecherin von Ford wollte die Höhe der Bürgschaftsbeträge nicht bestätigten. Es sei normales Geschäft, mit Finanzinstituten und anderen Partnern zu sprechen. Wie das Handelsblatt berichtet, hat das Bundesfinanzministerium die Sorge, dass Hilfsgelder ins Ausland fließen, wenn der Mutterkonzern nicht in Deutschland sitzt. Der Mutterkonzern von Ford sitzt nahe der US-Stadt Detroit.

Über dieses Thema haben auch die SR-Hörfunknachrichten vom 28.09.2020 berichtet.

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