Nohfelden (Foto: Pasquale D'Angiolillo)

Ländlicher Raum wird weiter gefördert

Carolin Dylla   13.04.2021 | 15:49 Uhr

Saarlands Umwelt- und Innenministerium setzen ihre Kooperation zur Finanzierung von Projekten zur Entwicklung des ländlichen Raumes fort. Das Innenministerium will dafür bis 2023 insgesamt sechs Millionen Euro an Bedarfszuweisungen bereitstellen. Das haben Umweltminister Jost (SPD) und Innenminister Bouillon (CDU) bekanntgegeben.

Es ist ein altbekanntes Dilemma der Kommunen – besonders im Saarland: Ideen für Projekte sind da, Fördertöpfe auch. Nur fehlt das Geld, um den kommunalen Eigenanteil zu finanzieren. Schon 2019 hatten sich im Saarland deshalb das Umwelt- und Innenministerium zusammengetan, um den Anteil der Fördermittel für Projekte zur Dorfentwicklung und den ländlichen Raum aufzustocken.

Dafür stellt das Innenministerium kommunale Bedarfszuweisungen bereit – maximal rund 150.000 Euro je Projekt. Die Kooperation soll nun bis 2023 weitergehen. Damit übernimmt das Land weiterhin bis zu 90 Prozent der Kosten vor allem für kleine und mittelgroße Projekte der Dorfentwicklung. Das Geld fließt dabei zum Beispiel in Projekte der dörflichen Infrastruktur, der Gestaltung des öffentlichen Raums, aber auch in Umwelt- und Heimatkulturprojekte.

Über dieses Thema haben auch die SR-Hörfunknachrichten am 13.04.2021 berichtet.

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