Die Saarbrücker Feuerwehr prüft den Burbacher Weiher nach einem Fischsterben (Foto: BreckerBredel)

Zahlreiche Fische in Burbacher Weiher verendet

Mit Informationen von Thomas Gerber   19.08.2022 | 10:01 Uhr

Die wochenlange Dürre bei gleichzeitig hohen Temperaturen und vielen Sonnenstunden machen auch den Gewässern im Saarland zu schaffen. Am Burbacher Waldweiher ist es deshalb jetzt zu einem großen Fischsterben gekommen.

„Wir sind nochmal mit einem blauen Auge davon gekommen“, sagt der Vorsitzende des Saarbrücker Angelsportvereins, Werner Becker. Der langjährige Vereinschef geht davon aus, dass im Burbacher Waldweiher am Ende rund 100 Kilogramm Fisch verendet sein dürften.

Verlust zu verkraften

Für den fünf Hektar großen Waldweiher sei das schlimm, so Becker, bei einem jährlichen Zuwachs von rund 1,2 Tonnen sei es aber doch zu verkraften.

Das Landesamt für Umwelt- und Arbeitsschutz (LUA) hat mittlerweile bestätigt, dass in dem Weiher ein sehr niedriger Sauerstoffgehalt gemessen wurde. Die aufgefundenen toten Fische hätten eine ausgeprägte Kiemenspreizung aufgewiesen, was ebenfalls ein Zeichen für Sauerstoffmangel sei.

Video [aktueller bericht, 18.08.2022, Länge: 2:18 Min.]
Großes Fischesterben am Burbacher Waldweiher

„Beatmung“ durch Schlauch

Als Sofortmaßnahme hat das LUA eine Belüftung des Weihers angeordnet. Und das Gröbste scheint schon geschafft: Die Feuerwehr hat den Weiher mit Schläuchen und einer Wasserfontäne künstlich „beatmet“. Auch der aktuell bedeckte Himmel tut dem Sauerstoffgehalt und den Fischen eher gut – und nicht nur denen im Burbacher Waldweiher.

Über dieses Thema hat auch die SR 3 Rundschau vom 18.08.2022 berichtet.

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