1. FC Saarbrücken, Trainer Lukas Kwasniok (Foto: Imago Images/Jan Huebner)

FCS geht selbstbewusst in Dritte Liga

  28.07.2020 | 15:09 Uhr

Der Pokal-Halbfinalist 1. FC Saarbrücken geht mit großem Optimismus in seine erste Drittliga-Saison seit sechs Jahren. Konkrete Ziele gibt es nicht, aber Trainer Lukas Kwasniok strebt „einen guten Platz“ an. Dass die Heimspiele zunächst in Frankfurt stattfinden müssen, ist für ihn kein Grund für schlechte Stimmung.

„Immer Understatement ist doch langweilig“, sagte Trainer Lukas Kwasniok der Deutschen Presse-Agentur. Aussagen seines Spielers Maurice Deville, der mit dem Aufsteiger „für Furore sorgen will“, sind für Kwasniok vollkommen okay. „Er will für Furore sorgen, und wir als Mannschaft wollen das auch.“ Kwasniok weiß auch um die Gefahren der „unberechenbaren“ Liga, will mit dem FCS aber eine gute Platzierung erzielen: „Das beginnt bei Platz eins und geht bis zu allem, was über dem Strich ist.“

Heimspiele im Stadion des FSV Frankfurt

Allerdings haben die Blau-Schwarzen möglicherweise in der kommenden Saison kein echtes Heimspiel. Weil das seit Anfang 2016 im Umbau befindliche Ludwigsparkstadion immer noch nicht fertig ist und die Ausweichstätte in Völklingen nicht drittligatauglich, muss der Traditionsclub seine Heimspiele bis auf Weiteres rund 200 Kilometer entfernt im Stadion des FSV Frankfurt austragen.

Aber auch dadurch will Kwasniok keine schlechte Stimmung aufkommen lassen. „Völklingen war am Anfang auch verhasst“, sagt er: „Und am Ende war es unser Pfund beim Pokal-Märchen.“ Saarbrücken hatte in der abgelaufenen Saison als Erster Viertligist überhaupt das Halbfinale erreicht, war da aber mit 0:3 an Leverkusen gescheitert.

Artikel mit anderen teilen


Push-Nachrichten von SR.de
Benachrichtungen können jederzeit in den Browser Einstellungen deaktiviert werden.

Datenschutz Nein Ja