Baustellenbeschilderung (Foto: dpa/Arne Dedert)

120 Millionen Euro für Straßensanierungen

  10.01.2019 | 21:59 Uhr

In die Sanierung der Landes- und Bundesstraßen im Saarland sind im vergangenen Jahr fast 120 Millionen Euro geflossen. Dabei habe das Baustellenaufkommen an der "Schmerzgrenze der Belastung" gelegen, so der Landesbetrieb für Straßenbau (LfS).

Laut LfS wurden für Landesstraßen gut 33 Millionen Euro eingesetzt, für die Autobahnen knapp 86 Millionen Euro. Das Geld sei unter anderem für Neu- und Ausbaumaßnahmen verwendet worden. Zudem wurde in den Lärm- und Umweltschutz an den Straßen investiert. Fast zwei Millionen Euro flossen in den Bau und die Unterhaltung von Radwegen im Saarland.

Doch der LfS musste zum Jahresende auch Geld an den Bund zurückgeben. 7,3 Mio. Euro der verfügbaren Baumittel konnten nicht verwendet werden. 3,3 Millionen davon wurden zwar nur zurückgestellt, vier Millionen Euro gehen aber wieder an den Bund zurück. Grund dafür sei unter anderem, dass die Menge der Baustellen „die Schmerzgrenze der Belastung der Verkehrsteilnehmer, Anlieger, Industrie- und Gewerbe sowie des kompletten Straßennetzes erreicht“ habe, so Klaus Kosok vom LFS.

Weniger Baustellen geplant

Für das Jahr 2019 rechnet der Landesbetrieb mit weniger Erhaltungsmaßnahmen auf dem Autobahnnetz. Man forciere die Planung und Genehmigungsverfahren für Sanierungen einzelner Abschnitte, wie z. B. auf der A 8 zwischen Schwarzenholz und Heusweiler sowie zwischen Neunkirchen Oberstadt und Neunkircher Kreuz. Eine länger währende „Perlenkette“ von nahe beieinander gelegenen Deckensanierungsmaßnahmen auf den Autobahnen soll es aber zunächst nicht geben.

Über dieses Thema wurde auch in den Hörfunknachrichten vom 10.01.2018 berichtet.