Fracht-Container (Foto: dpa)

Saar-Wirtschaft leidet unter Brexit

Karin Mayer   15.03.2019 | 09:44 Uhr

Der Brexit und das schwächere Wachstum in China haben Folgen für die Saar-Wirtschaft. Während bundesweit die Exporte im Jahr 2018 um drei Prozent im Plus waren, sind sie im Saarland um fast fünf Prozent gesunken. Insgesamt wurden Waren im Wert von rund 15,8 Milliarden Euro ins Ausland verkauft.

Am stärksten fällt das Minus beim Außenhandel mit Großbritannien aus. Die Exporte dorthin sind um 13,7 Prozent auf knapp 1,95 Milliarden Euro gesunken. IHK-Geschäftsführer Oliver Groll sagte dem SR, das Wachstum im Euro-Raum reiche nicht aus, um die Verluste in China und in Großbritannien auszugleichen. Je nach Brexit-Regelung und Zollverfahren müsse man befürchten, dass der Außenhandel sich weiter abschwäche.

Wichtigster Handelspartner war im vergangenen Jahr erneut Frankreich. Die Saar-Wirtschaft hat Waren im Wert von über 2,3 Milliarden Euro ins Nachbarland verkauft, das sind 0,5 Prozent mehr als im Vorjahr.

Über dieses Thema wurde auch in den SR-Hörfunknachrichten vom 15.03.2019 berichtet.

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