Tarifverhandlungen für öffentlichen Dienst gestartet

In der ersten Verhandlungsrunde für die Beschäftigten im öffentlichen Dienst ist am Dienstag keine Einigung erzielt worden. Die Gewerkschaften fordern 10,5 Prozent mehr Einkommen, die Arbeitgeber wiesen die Forderung zurück. Die zweite Tarifrunde startet Ende Februar.

In Potsdam haben am Dienstag die Tarifverhandlungen für die rund 2,5 Millionen Beschäftigten im Öffentlichen Dienst begonnen. Verdi und der Beamtenbund dbb fordern 10,5 Prozent mehr Einkommen, mindestens aber 500 Euro mehr im Monat.

Seit dem jüngsten Tarifabschluss von 2020 seien die Preise um elf Prozent gestiegen, die Einkommen aber nur zwischen drei und vier Prozent. Für viele Beschäftigte in niedrigeren Lohngruppen seien die Lebenshaltungskosten einfach nicht mehr zu stemmen.

Kein Ergebnis in erster Runde

Die Arbeitgeber wiesen die Forderung mit Blick auf die Haushaltslage zurück. Die geforderte Lohnerhöhung würde allein bei den Kommunen mit mehr als 15 Milliarden Euro zu Buche schlagen.

Die Gewerkschaft Verdi zeigte sich enttäuscht, dass die erste Tarifrunde nun ergebnislos zu Ende gegangen ist. Es werde über mögliche Aktionen der Beschäftigten diskutiert.

Die zweite Runde der Tarifverhandlungen findet am 22. und 23. Februar in Potsdam statt.

Über dieses Thema hat auch die SR 3-Rundschau am 24.01.2023 berichtet.

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