Einfamilienhäuser stehen in einer Siedlung (Foto: picture alliance/dpa | Henning Kaiser)

Erste Fragebögen zur Grundsteuer eingereicht

Janek Böffel   01.08.2022 | 17:00 Uhr

Bei den saarländischen Finanzämtern sind inzwischen rund 30.000 digital ausgefüllte Fragebögen zur Grundsteuer eingegangen. Aufgrund der Grundsteuerreform müssen mehr als 500.000 Grundstücke im Saarland neu bewertet werden. Die Daten sollen spätestens bis Ende Oktober eingereicht werden.

Seit genau einem Monat ist es nun möglich, die geforderten Daten zur Grundsteuerreform digital über die Elsterplattform einzugeben. Bisher ist das für rund fünf Prozent der insgesamt rund 580.000 sogenannten wirtschaftlichen Einheiten erfolgt.

Es gebe ja immer Menschen, die Dinge sehr früh erledigen, das seien die 30.000, so Finanzminister Jakob von Weizsäcker (SPD). Es habe aber auch Menschen gegeben, die Rückfragen hatten.

Frist läuft bis Ende Oktober

Das Problem: Die Hotline sei anfangs verstopft gewesen, das gehe nun aber besser. Er sei zuversichtlich, dass bis Ende Oktober, wenn die Frist ausläuft, alle Meldungen erfolgt seien.

Trotz Kritik verteidigte er die vorgeschriebene digitale Form. Die sei im 21. Jahrhundert die Regelvariante, sonst wäre die Aufgabe nicht zu bewältigen, sagte von Weizsäcker. In Härtefällen sei es aber möglich auch die Papierform zu wählen. Bisher sei das aber der weitaus geringere Teil, der abgegebenen Erklärungen.

Über dieses Thema haben auch die SR-Hörfunknachrichten am 01.08.2022 berichtet.

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Die Grundsteuer in Deutschland wird neu berechnet. Bis Ende Oktober müssen deshalb auch saarländische Eigentümer eine Grundsteuererklärung abgeben. Worum es dabei geht und was zu beachten ist.

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