Cybersicherheit (Foto: picture alliance / dpa)

Neues binationales Zentrum für IT-Sicherheit

Markus Person / Onlinefassung: Anne Staut   18.01.2020 | 09:55 Uhr

Das Saarbrücker CISPA-Helmholtz-Zentrum will am Montag gemeinsam mit Computerexperten aus Nancy ein neues französisch-deutsches Zentrum für Internet-Sicherheit eröffnen. In dem neuen Zentrum sollen künftig jeweils etwa 15 Forscher in Nancy und Saarbrücken zusammenarbeiten.

Die Forscher beschäftigen sich unter anderem mit den Bereichen Schutz der Privatsphäre, Absicherung von Systemen für kritische Infrastrukturen oder der sicheren Vernetzung in der Industrie 4.0. Ziel sei es, der digitalen Abhängigkeit von außereuropäischen Unternehmen entgegenzuwirken. Diese habe in den vergangenen Jahren stark zugenommen.

Neues binationales Zentrum für IT-Sicherheit
Audio [SR 3, Markus Person, 22.01.2020, Länge: 02:41 Min.]
Neues binationales Zentrum für IT-Sicherheit

Meilenstein in der Forschung

Binationales Zentrum für IT-Sicherheit
Audio [SR 3, (c) SR, 18.01.2020, Länge: 00:33 Min.]
Binationales Zentrum für IT-Sicherheit

Das neue Zentrum werde das Risiko für Europa senken, die Kontrolle über IT-Sicherheit und Datenschutz zu verlieren, ist CISPA-Direktor Michael Backes überzeugt. Der Präsident der Universität von Lothringen, Pierre Mutzenhardt, spricht gar von einem "Meilenstein in der Cybersicherheits-Forschung."

Neben der inhaltlichen Zusammenarbeit zwischen beiden Ländern soll ein weiterer Schwerpunkt auf die Förderung junger Wissenschaftler gelegt werden.

Über dieses Thema hat auch die SR 3-Rundschau vom 18.01.2020 berichtet.

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