Flagge von Europa (Foto: dpa)

Saarland will Zugang zu Austauschprogrammen erleichtern

Jan Henrich   22.09.2022 | 17:24 Uhr

Auslandserfahrung innerhalb der Berufsausbildung? Das Projekt Erasmus+ soll das einfacher möglich machen. Am Donnerstag wurden die Details sowie ein Informationsportal für Lehrer und Schüler von Berufsschulen vorgestellt.

Ein Betriebspraktikum in Frankreich oder eine Fortbildung in Irland: Im Rahmen des Erasmus+-Programms der Europäischen Union können dafür beispielsweise Reisekosten oder anfallende Kursgebühren übernommen werden.

Das Programm gibt es schon länger. Seit diesem Jahr verwaltet das Ministerium für Bildung und Kultur die Fördermittel allerdings selbst und will so den Zugang insbesondere für Berufsschulen im Saarland erleichtern.

Informationsportal vorgestellt

Ein zentrales Informationsportal mit Ansprechpartnern wurde am Donnerstag vorgestellt. Das Programm ermögliche den Blick über den eigenen Tellerrand, so Bildungsstaatssekretär Jan Benedyczuk (SPD). Die persönliche Vernetzung und auch Freundschaften, die dabei entstünden, seien das Fundament der europäischen Einigung.

Internationale Erfahrungen als Teil des beruflichen Profils - rund 200.000 Euro stehen dem Bildungsministerium dafür zur Verfügung. Bislang haben sich zehn saarländische Berufsschulen dem Programm angeschlossen. Gefördert werden Auslandsaktivitäten vorerst bis zum Jahr 2027.

Über dieses Thema berichten auch die SR-Hörfunknachrichten am 22.09.2022.

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