Ein Solarpark in der Eifel (Foto: IMAGO / CHROMORANGE)

Saarbrücker Unternehmen baut Photovoltaik-Parks in der Südeifel

  03.04.2022 | 15:06 Uhr

Der Saarbrücker Stromanbieter Enovos geht in der Südeifel ein riesiges Photovoltaik-Projekt an. Dort sollen mehr als 380.000 Solarmodule Strom für rund 60.000 Haushalte liefern.

In der Verbandsgemeinde Südeifel nordwestlich von Trier entstehen derzeit insgesamt elf Photovoltaik-Parks, die der Saarbrücker Stromanbieter Enovos zusammen mit den Stadtwerken Trier baut. Nach eigenen Angaben ist es für Enovos das bisher größte Photovoltaikprojekt.

Strom für 60.000 Haushalte

Die elf Anlagen sollen zusammen eine Gesamtleistung von 214 MWp (Megawatt Peak) erbringen, erbracht von mehr als 380.000 Modulen. Das würde ausreichen, um rund 60.000 Haushalte mit Strom zu versorgen. Ein erster Photovoltaik-Park in der Ortsgemeinde Affler ist bereits in Betrieb, alle anderen sollen bis nächstes Jahr nach und nach folgen.

Dazu haben die Projektpartner jetzt einen wichtigen Schritt vollzogen. Verantwortet werden die Parks von einer Projektgesellschaft, an der Enovos mit 74,1 Prozent, die Stadtwerke Trier mit 25,1 Prozent beteiligt sind.

André: Wichtiger Meilenstein

Die Projektgesellschaft hat nun mit den Stadtwerken und dem Solaranlagenbauer Schoenergie aus Föhren bei Trier einen Generalunternehmervertrag unterzeichnet. Während die Stadtwerke die Projektsteuerung und Abrechnung übernehmen, ist Schoenergie als Generalunternehmer für die Planung und den Bau zuständig.

Für Marc André, Chef von Encevo Deutschland, zu dem auch Enovos gehört, ist das ein wichtiger Meilenstein. Er sieht in dem Projekt auch ein Musterbeispiel für die Einbindung regionaler Partner.

Enovos gehört zur Luxemburger Gruppe Encevo. Vorgänger der Enovos Deutschland war die Saar Ferngas AG. 2009 fusionierte sie mit den luxemburgischen Firmen Cegedel und Soteg zur Enovos International, an der unter anderem der Staat und die Stadt Luxemburg beteiligt sind.

Über dieses Thema haben auch die SR-Hörfunknachrichten am 03.04.2022 berichtet.

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