Schülerinnen und Schüler sitzen in einem Klassenzimmer.  (Foto: picture alliance/dpa/dpa-Zentralbild | Martin Schutt)

Regionalverband beschränkt Temperatur in Klassenzimmern

  12.08.2022 | 16:26 Uhr

Schülerinnen und Schüler, sowie Beschäftigte im Regionalverband müssen sich im kommenden Winter auf kühlere Innenräume einstellen. Die Begrenzung der Raumtemperatur ist eine von mehreren Maßnahmen, die Regionalverband nun beschlossen hat, um Energie einzusparen.

20 Grad - wärmer soll es in den Klassenräumen der rund 50 weiterführenden Schulen sowie in den Dienstgebäuden im Regionalverband Saarbrücken im kommenden Herbst und Winter nicht werden. Was bisher die Minimaltemperatur war, ist in der kommenden Heizperiode gleichzeitig die Höchsttemperatur, auf die Innenräume erwärmt werden können. Nach zwei Corona-Wintern mit ständigem Lüften müssen sich Schülerinnen und Schüler also auch im kommenden Winter auf eher frische Temperaturen einstellen.

Bisher war das Temperaturniveau an den Schulen nach Angaben eines Sprechers unterschiedlich geregelt. Einige hatten die Heizungsanlagen bereits auf den Bereich um 20 Grad begrenzt, in anderen herrschten wohligere Temperaturen. Nun gibt es für alle die gleichen Vorgaben.

Geringere Serverkühlung, kürzere Schlossbeleuchtung

Die Begrenzung der Raumtemperatur ist eine von mehreren Maßnahmen, mit denen der Regionalverband in den kommenden Monaten rund 15 Prozent Energie einsparen will. Ebenfalls geplant ist etwa, die Duschwassertemperatur auf 36 Grad zu begrenzen - oder umgekehrt die Kühlsysteme in den Serverräumen etwas zurückzufahren und eine höhere Raumtemperatur zuzulassen. Außerdem sollen die Beschäftigten, die Lehrkräfte und auch die Schüler noch einmal fürs Energiesparen sensibilisiert werden.

Von eher symbolträchtiger Natur sind die frühzeitige Stilllegung des Brunnens auf dem Schlossplatz und die Abschaltung der Schlossbeleuchtung nach 23.00 Uhr.

Auch Kommunen arbeiten an Energiespar-Plänen

Ähnliche Maßnahmen könnten auch in den saarländischen Kommunen folgen. Dort laufen ebenfalls Überlegungen, wie zusätzlich Energie eingespart werden kann. Die Vorschläge reichen dabei von kühleren Innenräumen, abgesenkte Temperaturen in Hallenbädern bis hin zu mehr Homeoffice bei den Beschäftigten.

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