Congresshalle in Saarbrücken (Foto: imago / Becker & Bredel)

Saarbrücken und Land einigen sich bei Messe-Kosten

Diana Kühner-Mert   07.01.2020 | 16:11 Uhr

Saarbrücken und das Land haben sich über die Kostenaufteilung für die neue Messelandschaft geeinigt. 99 Millionen Euro soll das Großprojekt verschlingen. Dabei soll der Bund die Hälfte der Kosten tragen. Den Restbetrag teilen Stadt und Land untereinander auf.

Es ist das Großprojekt der Landeshauptstadt für die kommenden Jahre: Ein neues Messe- und Kongresszentrum am Standort der heutigen Congresshalle. Insgesamt 99 Millionen Euro soll das Gesamtprojekt kosten, das auch eine Aufwertung der Stadtteile St. Johann und Alt-Saarbrücken vorsieht.

Video [aktueller bericht, 07.01.2020, Länge: 1:31 Min.]
Saarbrücken und Land einigen sich bei Messe-Kosten

Die Hälfte davon könnte der Bund zuschießen, die übrigen Millionen teilen Stadt und Land untereinander auf – nur wie, das war lange unklar. Nun haben sich beide Seiten geeinigt. Die Finanzierungsvereinbarung steht – der Saarbrücker Stadtrat und das Landeskabinett haben bereits zugestimmt. Demnach übernimmt das Land 80 Prozent der Kosten – in Summe knapp 40 Millionen Euro. Die Stadt muss den Rest stemmen, knapp zehn Millionen.

Fertigstellung bis 2026 geplant

Der Löwenanteil fließt in das geplante neue Messe-, Kongress- und Veranstaltungszentrum an der Congresshalle. Mit 60 Millionen Euro rechnen Stadt und Land – für den Umbau der Congresshalle und den Bau einer neuen Multifunktionshalle im unmittelbaren Umfeld. Zudem sollen neue Verkehrskonzepte umgesetzt und die Stadtteile St. Johann und Alt-Saarbrücken aufgewertet werden. Dafür können auch Gelder aus dem Projekt Stadtmitte am Fluss umgewidmet werden. Der Zeitplan ist ambitioniert – bis Ende 2026 muss alles fertig sein. Dann endet der Förderzeitraum des Bundes. Mit der Einigung ist ein lange offener wichtiger Punkt des Großprojektes geklärt.

Über dieses Thema hat auch aktuell im SR Fernsehen am 07.01.2020 berichtet.

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