Ein Mitarbeiter läuft an einem Lager für Produktionswerkzeug vorbei. (Foto: picture alliance/Sina Schuldt/dpa)

Rund ein Fünftel weniger Exporte im Saarland

Lars Ohlinger / Onlinefassung: Anne Staut   08.05.2020 | 17:13 Uhr

Im Saarland sind die Exporte seit Beginn der Coronakrise dramatisch eingebrochen. Auch der Gesamtumsatz in In- und Ausland hat sich verschlechtert. Besonders betroffen sind der Bereich Maschinenbau und die Fahrzeugindustrie.

Die Geschäfte mit dem Ausland sind nach Angaben des Statistischen Landesamtes im März – im Vergleich zum Vorjahr – im verarbeitenden Gewerbe um fast 21 Prozent auf 969 Millionen Euro gesunken.

Exporte im Saarland zurückgegangen
Video [SR Fernsehen, (c) SR, 08.05.2020, Länge: 00:51 Min.]
Exporte im Saarland zurückgegangen

Der Gesamtumsatz (Inland + Ausland) ist auf 1,9 Milliarden Euro gefallen.  Dies ist im Vergleich zum März 2019 ein Rückgang um fast 20 Prozent. Besonders starke Einschnitte gab es im Maschinenbau mit einem Minus von fast 28 Prozent und in der Fahrzeugindustrie mit einem Minus von 32 Prozent.

Keine großen Auswirkungen auf Arbeitsmarkt

Auf den Arbeitsmarkt hat sich diese Entwicklung laut dem Statistischen Landesamt im März allerdings noch nicht sehr stark ausgewirkt. Im verarbeitenden Gewerbe waren 77.100 Personen beschäftigt. Dort ist die Zahl der Arbeitsplätze um 5,6 Prozent gesunken.

Über dieses Thema hat auch die Nachrichtensendung "aktuell" am 08.05.2020 berichtet.

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