Eine goldfarbene Justitia-Figur steht vor Aktenmappen (Foto: picture alliance/Britta Pedersen/dpa-Zentralbild/dpa)

Friseur und Wettbüro klagen gegen Betriebsschließung

  03.02.2021 | 17:33 Uhr

Beim Oberverwaltungsgericht des Saarlandes sind zwei Eilanträge gegen coronabedingte Betriebsschließungen eingegangen. Der Inhaber eines Friseursalons und die Betreiberin eines Wettbüros beantragen, die entsprechenden Corona-Vorschriften außer Vollzug zu setzen.

Nach Angaben des Gerichts in Saarlouis wenden sich der Inhaber eines Friseursalons und die Betreiberin eines Wettbüros gegen die Vorschriften in der aktuellen Corona-Rechtsverordnung. Darin wird bisher die Erbringung von Friseurdienstleistungen sowie die Wettannahme in einem Wettbüro trotz vorheriger Terminvereinbarung innerhalb eines festgelegten Zeitfensters untersagt.

Im vergangenen Jahr waren bereits einige Klagen gegen die coronabedingten Betriebsschließungen erfolgreich. So durften zwischenzeitlich Tattoo- und Piercingstudios sowie Bordelle im Saarland wieder öffnen. Mittlerweile sind auch diese wieder geschlossen.

Über dieses Thema hat auch die Sendung "aktuell um 17.00 Uhr" im SR Fernsehen vom 03.02.2021 berichtet.

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