Ein LKW mit dem Logo der Fima Eberspächer vor einem Lagergebäude. (Foto: Eberspächer/Pressefoto)

Gutes Geschäftsjahr für Eberspächer

Yvonne Schleinhege   22.05.2019 | 18:51 Uhr

Für den Automobilzulieferer Eberspächer war 2018 ein durchaus erfolgreiches Geschäftsjahr. Sowohl beim Gewinn als auch beim Umsatz konnte das Unternehmen leicht zulegen. Im Abgaswerk in Neunkirchen läuft der Stellenabbau allerdings wie geplant weiter.

200 Mitarbeiter weniger bis 2020: Das ist die klare Zielvorgabe für Neunkirchen. Im Februar hatten Management und Arbeitnehmervertreter diesen Kurs festgezurrt. Bisher sei man zufrieden mit der Umsetzung, heißt es bei Eberspächer.

Ende Juli werden die ersten 40 Mitarbeiter das Unternehmen verlassen – vor allem über ein Freiwilligenprogramm, wie es heißt. Bis Ende sollen es rund 100 sein.

Druck auf Neunkirchen bleibt hoch

Heinrich Baumann, Geschäftsführender Gesellschafter der Eberspächer Gruppe, sagte dem SR, trotz der herausfordernden Situation sei das Team in Neunkirchen motiviert. Erste neue Projekte habe man bereits gestartet. Dennoch bleibe der Druck für den Standort hoch.

Ziel von Eberspächer in Neunkirchen ist es, bis 2021 schwarze Zahlen zu schreiben. Dann mit nur noch 1000 Mitarbeitern. Aktuell hat das Werk rund 1250 Beschäftige.

Umsatz von 4,6 Milliarden Euro

Eberspächer hat im letzten Jahr seinem Umsatz auf 4,6 Milliarden Euro gesteigert. Wie der Konzern mitteilte, ist das ein Plus von 2,9 Prozent. Beim Jahresüberschuss gab es ebenfalls einen Zuwachs, auf gut 53 Millionen Euro.

Über dieses Thema wurde auch in der SR 3 Rundschau vom 22.05.2019 berichtet.

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