Stele mit dem Logo der Firma Eberspächer (Foto: Eberspächer/Pressefoto)

Abfindungen für Eberspächer-Mitarbeiter

Karin Mayer   03.12.2018 | 14:03 Uhr

Über den geplanten Personalabbau beim Autozulieferer Eberspächer in Neunkirchen herrscht weiter Unklarheit. Nach einer Betriebsversammlung am Montag hieß es, Eberspächer wolle ab Januar 40 Mitarbeitern Abfindungen anbieten. Wie der Stellenabbau darüber hinaus aussehen soll, ist noch offen.

Wie geht's weiter bei Eberspächer?
Audio [SR 3, Karin Mayer , 03.12.2018, Länge: 02:41 Min.]
Wie geht's weiter bei Eberspächer?

Nach SR-Informationen haben IG Metall und Betriebsrat in den Verhandlungen bereits erreicht, dass weniger Jobs wegfallen als bisher befürchtet. Genaue Zahlen gibt es allerdings noch keine. Fest steht, dass der Autozulieferer Eberspächer ab Januar 40 Mitarbeitern Abfindungen anbieten will, wenn sie das Unternehmen freiwillig verlassen. Ob das gelingt, ist nach Angaben der IG Metall Neunkirchen jedoch noch offen.

Die Lage im Unternehmen sei nicht einfacher geworden, betont Volker Cwielong, Mitglied der Geschäftsleitung von Eberspächer und zuständig für das Europageschäft Abgastechnik im Unternehmen. Er sagte dem SR, die Unsicherheit am Markt sei groß. Die Kunden verlangten immer niedrigere Preise für immer kompliziertere Abgassysteme. Um so viele Beschäftigte wie möglich in Neunkirchen zu halten, müsse der Standort wettbewerbsfähig sein.

Der Betriebsratsvorsitzende Jörg Hollinger betonte, Ziel sei es, weit über 700 von bisher 930 Jobs in der Produktion erhalten.

Über dieses Thema haben auch die Hörfunknachrichten vom 03.12.2018 berichtet.

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