"Test Omikron" steht in einem Bioscientia MVZ Labor in einem PCR-Analyse-Programm.  (Foto: picture alliance/dpa | Sebastian Gollnow)

Drosten und Rissland verhalten optimistisch

  31.12.2021 | 17:34 Uhr

Die Virologen Christian Drosten und Jürgen Rissland haben sich mit Blick auf die Entwicklung der Corona-Pandemie verhalten optimistisch gezeigt. Rissland sagte dem SR, er erwarte durch Omikron zwar mehr Infektionen. Die Variante zeige aber überwiegend keine oder nur milde Symptome.

Der Berliner Virologe Christian Drosten hatte am Donnerstagabend im ZDF gesagt, schwere Corona-Erkrankungen durch die neue Omikron-Variante schienen seltener zu sein. Er verwies dabei auf Daten aus Südafrika, wo sich die besonders ansteckende Variante zunächst verbreitet hatte. Auch die Entwicklung in Großbritannien hinsichtlich Omikron sei ermutigend.

Jürgen Rissland von der Homburger Uniklinik sagte dem SR, bei den bislang in Deutschland registrierten Omikron-Fällen zeigten sich überwiegend keine oder nur milde Krankheitssymptome. Weltweit gebe es außerdem Hinweise, dass Kinder und Jugendliche doch nicht – wie ursprünglich befürchtet – häufiger erkranken als bei den anderen Varianten.

1,9 Millionen Impfdosen verabreicht

Nach Angaben des bundesweiten Impfdashboards vom Freitagmorgen sind im Saarland inzwischen 760.694 Saarländerinnen und Saarländer vollständig geimpft. Die Quote liegt damit bei 77,3 Prozent.

Mindestens eine Impfdosis erhalten haben seit Beginn der Impfkampagne im Saarland 789.484 Personen, die Erstimpfungsquote liegt bei 80,2 Prozent. Als geboostert gelten inzwischen 450.031 Saarländerinnen und Saarländer, was einer Quote von 45,7 Prozent entspricht.

Rechnet man alle Erst-, Zweit- und Auffrischungsimpfungen zusammen, wurden im Saarland seit dem Beginn der Impfkampagne 1.951.383 Dosen der zugelassenen Impfstoffe verimpft.

Über dieses Thema haben auch die SR-Hörfunknachrichten vom 31.12.2021 berichtet.

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