Das Rathaus in St. Ingbert (Foto: Pasquale D'Angiolillo)

Streit zwischen St. Ingbert und Bahn wegen maroder Brücke

  30.06.2020 | 20:17 Uhr

In St. Ingbert gibt es Streit zwischen der Stadt und der Deutschen Bahn um eine gesperrte Fußgängerbrücke. Die Bahn möchte, dass die Brücke nach der notwendigen Sanierung in den Besitz der Stadt übergeht. Die Stadt lehnt das ab.

Die Bahnbrücke "In der Au" muss erneuert werden, das hat die Stadt mitgeteilt. Die Brücke ist bereits seit Juli vergangenen Jahres gesperrt. Die Bahn hat demnach die Sanierung und eine Übernahme der Kosten zugesagt. Sie wolle aber gleichzeitig, dass die Brücke in das Eigentum der Stadt übergehe. Die Sicherheit der Fußgängerbrücke will die Bahn für drei Jahre garantieren.

Hohe Kosten befürchtet

Auf das Angebot will sich die Stadt St. Ingbert nach eigenen Angaben nicht einlassen. Sie befürchtet, nach Ablauf der Garantie bei größeren Schäden an der Brücke zu haften und auf bis zu sechsstelligen Kosten sitzen zu bleiben. Man verhandele weiter mit der Bahn, um eine Lösung zu finden. Die Brücke bleibt vorerst gesperrt.

Über dieses Thema hat auch der "aktuelle bericht" am 30.06.2020 berichtet.

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