Blaulicht eines Polizeiwagens (Foto: picture alliance / Friso Gentsch/dpa)

Eppelborn fürchtet um seinen Polizeiposten

Patrick Wiermer   24.04.2018 | 09:32 Uhr

Die Bürgermeisterin von Eppelborn, Birgit Müller-Closset (SPD), befürchtet, dass die Polizeipräsenz in ihrer Gemeinde weiter abgebaut werden soll. Das CDU-geführte Innenministerium verweist darauf, dass im Zuge der aktuellen Polizeireform keine Polizeiposten geschlossen werden. Ob der Standort allerdings verkleinert wird, ist noch nicht abschließend entschieden.

Müller-Closset sagte dem SR, der bisherige Standort des Polizeipostens sei zum 1. August gekündigt worden. Von drei Polizisten gingen zwei in Rente, der dritte werde versetzt. Möglicherweise werde die Polizei in einer Art Bürgerbüro untergebracht und nur noch stundenweise erreichbar sein.

Erreichbarkeiten werden möglicherweise reduziert

Das Innenministerium schloss auf SR-Anfrage eine komplette Schließung von Polizeiposten im Zuge der aktuell diskutierten Polizeireform aus. Es sei allerdings noch nicht abschließend diskutiert worden, ob parallel zur Größe der Standorte auch die Personalstärke und Erreichbarkeiten reduziert werden.

Der Rat der 17.000-Einwohner-Gemeinde Eppelborn hatte bereits eine Resolution zum Erhalt des Postens verabschiedet. Außerdem gab es eine Unterschriftenaktion.

Über dieses Thema wurde auch in den Hörfunknachrichten vom 24.04.2018 berichtet.

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