Archivbild: Der Offshore-Windpark "Arkona" kurz vor seiner Fertigstellung (Foto: dpa / picture alliance / Stefan Sauer)

Dillinger Gruppe stärkt Offshore-Wind-Strategie

Karin Mayer   29.06.2021 | 18:53 Uhr

Das Stahlunternehmen Dillinger hofft offenbar auf weitere Aufträge aus dem Offshore-Wind-Geschäft. Den Standort Dünkirchen in Frankreich baut der Hersteller die Produktionsmöglichkeiten für Offshore-Windanlagen weiter aus.

Das Stahlunternehmen Dillinger hat am Standort Dünkirchen in Frankreich für zwölf Millionen Euro eine dritte Kantenfräsanlage für Offshore-Windanlagen aufgebaut. Dabei handelt sich um ein Hochpräzisionswerkzeug in der Produktion. Es wird eingesetzt, um Blechkanten für Schweißarbeiten vorzubereiten.

Investition von insgesamt 30 Millionen Euro

Damit treibe Dillinger die Entwicklungsstrategie auf diesem Markt voran, sagte Vorstand Markus Lauer. In den letzten Jahren hat das Unternehmen nach eigenen Angaben insgesamt 30 Millionen Euro in den Standort Dünkirchen investiert.

Das Werk ist demnach der einzige französische Hersteller von Grobblechen aus Stahl für Windkraftanlagen in Frankreich.

Über dieses Thema haben auch die SR-Hörfunknachrichten am 29.06.2021 berichtet.

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