Der Hochofen der ROGESA Roheisengesellschaft Saar, Dillingen (Foto: picture alliance / Katja Sponholz/dpa | Katja Sponholz)

Rohstoffengpass bei Stahlfirmen wegen Bahnproblemen

Lars Ohlinger   15.12.2021 | 13:23 Uhr

Saarstahl und Dillinger haben in den vergangenen Wochen mit erheblichen Engpässen bei der Rohstoffversorgung zu kämpfen gehabt. Die Bahn habe zugesagte Lieferungen nicht erbringen können. Inzwischen soll sich die Lage wieder etwas entspannt haben.

Begründet wurden Lieferprobleme von der Deutschen Bahn mit Baustellen auf der Fahrstrecke. Nach SR-Informationen waren davon mehrere Hochöfen bei der Tochtergesellschaft von Saarstahl und Dillinger, der Rogesa, betroffen. Es drohte ein starker Einbruch der Stahlproduktion sowie zusätzliche Kosten in Millionenhöhe, da CO2-Zertifikate ungenutzt am Ende des Jahres verfallen wären.

Schlechtes Baustellen-Management bei der Bahn?

Inzwischen soll sich die Lage wieder etwas entspannt haben. Rogesa befinde sich in konstruktiven Gesprächen mit der DB, wurde dem SR mitgeteilt. Laut dem Bundesverband der Deutschen Industrie berichten immer mehr Unternehmen in Deutschland über Probleme mit der Deutschen Bahn. Verantwortlich sei dafür ein schlechtes Baustellen-Management.

Über dieses Thema haben auch die Hörfunknachrichten am 15.12.2021 berichtet.

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